Was ist ein Dorfhelfer?

Das Wort Dorfhelfer mag sich wohl im ersten Moment etwas lustig anhören, ist aber tatsächlich ein anerkannter Ausbildungsberuf. Um die schulische Ausbildung zum Dorfhelfer oder zur Dorfhelferin aufnehmen zu können, muss man ein Mindestalter von 25 Jahren haben und bereits ausgebildeter Hauswirtschafter/in sein. Während der schulischen Ausbildung werden auch immer wieder Praktika vom Azubi abverlangt. Diese finden sowohl in Kindergärten, Altenheimen und Tierheimen, als auch in landwirtschaftlichen Betrieben statt.

Ein Dorfhelfer bzw. eine Dorfhelferin wird nach erfolgreicher Ausbildung als Vertretung für die Hausfrau am Lande oder gar für die Bäuerin eingesetzt. Dies ist immer dann der Fall, wenn die Hausfrau schwer erkrankt ist, sich verletzt hat oder auch außer Haus ist (zum Beispiel wegen eines Krankenhausaufenthaltes). Der Dorfhelfer / die Dorfhelferin muss dann alle Aufgaben übernehmen, die die Bäuerin oder Hausfrau gerade nicht machen kann. Dies kann sowohl die Betreuung der Kinder oder anderer hilfebedürftigen Familienmitglieder, als auch alle anfallenden Hausarbeiten, sowie alle landwirtschaftlichen Arbeiten sein. Außerdem müssen Einkäufe erledigt werden und auch die Betreuung und Pflege eventuell vorhanden Haustiere bzw. landwirtschaftlicher Tiere muss übernommen werden. Für alle Menschen, die im sozialen, pflegenden und betreuenden Bereich sehr großes Interesse haben eignet sich der Beruf Dorfpfleger bzw. Dorfpflegerin auf jeden Fall sehr gut.



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